Wissenschaftliche Studien und Medienberichte

In dieser Rubrik finden Sie einige Informationen und Veröffentlichungshinweise zu den Themen Psychoanalyse, Analytische Kinder- und Jugendpsychotherapie, Psychotherapie etc. Die Links zu einigen Einträgen finden Sie ganz unten auf dieser Seite.




Yvette Barthel , Judith Lebiger-Vogel, Rüdiger Zweren, Manfred E. Beutel, Marianne Leuzinger-Bohleber, Gerd Rudolf, Reinhold Schwarz†, Helmut Thomä, Elmar Brähler (2011):
Motive zur Berufswahl Psychotherapeut

Warum wird jemand Psychotherapeut? Im Rahmen von drei Untersuchungen wurden Studierende der Psychologie, Medizin und Pädagogik, Teilnehmer in Psychotherapieausbildung und ältere Psychoanalytiker zu ihren Motiven bei der Berufswahl und ihren individuellen Ausbildungserfahrungen befragt.
Psychotherapeutenjournal 04/2011



Prof. Dr. Cord Benecke, Dr. rer. nat. Reinhard Tschiesner, Prof. Dr. med., Dr. phil., Dipl. Psych. Brigitte Boothe, Prof. Dr. med. Jörg Frommer, Prof. Dr. med., Dr. phil., Dipl. Psych. Dorothea Huber, Prof. Dr. phil., Dipl. Psych. Rainer Krause, Prof. Dr. med. Hermann Staats (2011):
Die DPG-Praxis-Studie - Vorstellung des Studiendesigns zur Untersuchung von Langzeiteffekten psychoanalytisch begründeter Psychotherapien
Alle psychotherapeutischen Verfahren müssen sich wissenschaftlicher Evaluation unterziehen. Wissenschaftliche Nutzennachweise sind Voraussetzung sowohl für die Anerkennung als wissenschaftliches Psychotherapieverfahren wie auch für die sozialrechtliche Zulassung und deren Erhalt. [...] Die DPG-Praxis-Studie verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: 1) Eine groß angelegte naturalistische Studie zur Überprüfung der Effektivität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit psychoanalytisch begründeter Psychotherapie; 2) Schaffung eines Rahmens, innerhalb dessen einzelne psychoanalytische Institute, Mitglieder, Kandidaten oder Gruppen auch zusätzliche Daten erheben und entsprechend eigene Fragestellungen bearbeiten können.
Forum der Psychoanalyse, Juni 2011



Christiane Steinert, Ph.D., Thomas Munder, Ph.D., Sven Rabung, Ph.D., Jürgen Hoyer, Ph.D., Falk Leichsenring, D.Sc (2017).:
"Psychodynamic Therapy: As Efficacious as Other Empirically Supported Treatments? A Meta-AnalysisTesting Equivalence of Outcomes"
Objective: Pharmacotherapy, cognitive-behavioral therapy (CBT), and psychodynamic therapy are most frequently applied to treat mental disorders. However, whether psychodynamic therapy is as efficacious as other empirically supported treatments is not yet clear. Thus, for the first time the equivalence of psychodynamic therapy to treatments established in efficacy was formally tested. The authors controlled for researcher allegiance effects by including representatives of psychodynamic therapy and CBT, the main rival psychotherapeutic treatments (adversarial collaboration).
Veröffentlichung im American Journal of Psychiatry



Thorsten Jakobsen, Gerd Rudolf, Josef Brockmann, Jochen Eckert, Dorothea Huber, Günther Klug, Tilman Grande, Wolfram Keller, Hermann Staats und Falk Leichsenring (2007)
Ergebnisse analytischer Langzeitpsychotherapien bei spezifischen psychischen Störungen:Verbesserungen in der Symptomatik und in interpersonellen Beziehungen
Fragestellung:In der vorliegenden Arbeit wird die Wirksamkeit ambulanter psychodynamischer Langzeittherapie hinsichtlich der Symptomreduktion (im SCL-90-R) und der Reduktion interpersoneller Probleme (im IIP-D) untersucht. Im Besonderen geht es um die Frage der Wirksamkeit analytischer Langzeittherapie bei spezifischen Diagnosegruppen. Die Wirksamkeit wird verglichen mit einer parallelisierten Gruppe tiefenpsychologisch fundierter Therapien.
Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 53/2007


Deutschlandfunk Nova, Redaktion und Moderation: Hans-Jürgen Bartsch (2014):
Sind Träume nur Schäume?
Ja, würden Neurologen sagen, denn sie sehen in unseren Träumen nur unsinnigen Abfall unserer Hirnaktivitäten im Schlaf. Dagegen sind für Psychoanalytiker Träume alles andere als Schäume, sondern ein Ausdruck unbewusster Konflikte.



Deutschlandfunk, Weyerer, Godehar (2012):
Psychoanalyse verändert das Gehirn -Studie der Universität Bremen belegt neuronale Veränderungen
Bis zu 300 Sitzungen dauert eine Psychoanalyse. Damit ist diese Behandlung wesentlich kostspieliger als eine deutlich kürzere Verhaltenstherapie - , aber wahrscheinlich auch nachhaltiger: Eine Studie hat nun bei depressiven Patienten nach einer Psychoanalyse neuronale Veränderungen in depressionsrelevanten Hirnarealen nachgewiesen.



Deutschlandfunk, Huber, Martin (2011):
Ein Hirn und eine Seele
Seit dem Jahr 2000 möchten Forscher unter dem Dach der "Neuropsychoanalyse" zusammenbringen, was auf den ersten Blick kaum zusammenpasst: die kühle Mechanik des Gehirns und die konfliktbehaftete Psyche, die weitgehend von unbewussten Trieben, Wünschen und Gefühlen bestimmt wird.



Küchenhoff; Joachim (2005):
"Die Psychoanalyse - eine zeitgemäße Wissenschaft?"
Im Vorwort zum u.g. Buch erläutert Küchenhoff, wie es der Psychoanalyse gelingt, "unzeitgemäß zeitgemäß zu sein".
Aus: Joachim Küchenhoff (2005), Die Achtung vor dem Anderen. Psychoanalyse und Kulturwissenschaften im Dialog,Velbrück Wissenschaft




DOWNLOADS zum Thema
Motive zur Berufswahl Psychotherapeut (PTJ)


LINKS zum Thema
Psychoanalyse verändert das Gehirn (Deutschlandfunk)
Ein Hirn und eine Seele (Deutschlandfunk)
Sind Träume nur Schäume? (Deutschlandfunk Nova)
Die Psychoanalyse - eine zeitgemäße Wissenschaft? (Küchenhoff/Velbrück)


Letzte Änderung: 09.07.2017