Arbeitsgruppen

Hier finden Sie laufende Arbeitskreise für Mitglieder des Instituts für Psychotherapie



  • Psychoanalyse und Institution
  • Gruppenanalyse in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Berliner Arbeitskreis Psychoanalyse und Pädagogik
  • Psychoanalytische Psychosentherapie
  • Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen
  • Übertragungsfokussierte Psychotherapie nach Kernberg
  • Rittmeister-Arbeitskreis

meeting raum zwei




Arbeitskreis Psychoanalyse und Institution

Psychoanalytische Ansätze im Bereich Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung.

InteressentInnen melden sich bitte bei:
E. Bahner, Telefon 030-824 25 85


Arbeitskreis Gruppenanalyse in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Der Arbeitskreis hat supervisorische Funktion für AKJP-Mitglieder, die in ihren Einrichtungen Gruppenarbeit durchführen oder diese planen. Ausgangspunkt ist der Ansatz der Gruppenanalyse.
Termine jeweils freitags 1x monatlich, 20.00 Uhr

Interessenten melden sich bitte bei:
W. Meyer, Telefon 030-822 01 55



Berliner Arbeitskreis Psychoanalyse und Pädagogik

Aus der 10. Rittmeister-Gedächtnis-Vorlesung am 30.11.2002 "Was heißt Bildung heute? Ein psychoanalytischer Beitrag zur Pädagogik" heraus hat sich ein weiterer Arbeitskreis konstituiert. Wir arbeiten zur Zeit an einem Konzept, wir wir psychoanalytisches Verstehen im Schulbereich anbieten können.

InteressentInnen melden sich bitte bei:
D. Mauthe-Schonig, Telefon 030-313 20 27



Arbeitskreis Psychoanalytische Psychosentherapie

Der Arbeitskreis widmet sich der Aufgabe, die Aus- und Weiterbildung in Bezug auf die psychoanalytische Behandlung von Psychosen zu intensivieren. Es besteht eine Kooperation mit überregionalen Aus- und Weiterbildungsinstituten.

Interessierte und erfahrene KollegInnen melden sich bitte bei:
Dr. med. E. Jung, Telefon 030-822 02 32



Arbeitskreis Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) bei Kindern und Jugendlichen

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit der Möglichkeit der Umsetzung und Weiterentwicklung der OPD im Praxis- und Klinikbereich.

Der Arbeitskreis ruht zur Zeit.



Arbeitskreis TFP - Transference Focused Psychotherapy -
Übertragungsfokussierte Psychotherapie (nach Kernberg) im IfP
2004 entstand die Arbeits-Gruppe zur „TFP nach Kernberg“, gebildet von DozentInnen, SupervisorInnen und LehranalytikerInnen aller drei Fachgruppen im IfP, auf Anregung von Otto F. Kernberg und unter Leitung von Irmhild Kohte-Meyer und Werner Köpp.

Wir verstehen „TFP nach Kernberg“ als eine spezifische Weiterentwicklung von psychoanalytischer Psychotherapie für Patienten, auch Adoleszente, mit schweren Persönlichkeitsstörungen, die einen sehr spezifischen Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung erfordert.

Unser Ziel war, die „Übertragungsfokussierte Psychotherapie“ als Behandlungsmethode selbst zu erlernen und sodann „TFP nach Kernberg“ im IfP zu etablieren. Die Arbeitsschwerpunkte der AG sind Theoretische Fortbildung, Supervision durch Otto F. Kernberg: und Matthias Lohmer, sowie Intervision in einer kollegialen Gruppe.

Seit Wintersemester 2014/ 2015 werden von M. Braun und M. Lindner Seminare in TFP für die Studierenden des IfP angeboten.

Interessierte wenden sich bitte an Marion Braun, Telefon 030-873 03 82



Rittmeister-Arbeitskreis

Präambel der Rittmeister-Gedächtnisvorlesungen

– Psychoanalyse – politische Verantwortung –

John F. Rittmeister hat vom 1. September 1939 bis zu seiner Verhaftung
die Poliklinik des „Deutschen Instituts für psychologische
Forschung und Psychotherapie“ geleitet. Als Mitglied der Widerstandsgruppe
um Schulze-Boysen und Harnack wurde er am 13. Mai 1943 in
Plötzensee hingerichtet.

Anlässlich des 50. Jahrestages der Ermordung von J.F. Rittmeister
gründete sich 1993 die Rittmeister-Arbeitsgruppe als Projektgruppe der
DPG-AG am Institut für Psychotherapie e.V. Berlin. Sie hat es sich zur
Aufgabe gemacht, die einmal im Jahr stattfindende Gedächtnis-
Vorlesung vorzubereiten.

Belastet durch das Erbe des „Reichsinstituts“ sind wir in besonderer
Weise verpflichtet, die politische Verantwortung der Psychoanalyse
ernst zu nehmen – sowohl im Hinblick auf Erinnerungsarbeit, als auch
im Hinblick auf Gegenwartsfragen. Das kulturelle Potential der
Psychoanalyse gerät auch heute immer wieder in Gefahr – statt
permanente Aufgabe zu sein.

„Wenn die Psychoanalyse aufhört zu demaskieren, das Ungeheuere zu
entlarven und sich mit der Arroganz und dem Machtmissbrauch
unkontrollierter Herrschaftsstrukturen widerspruchslos zu arrangieren
versucht, hört sie auf, „skandalös“ zu sein, was sie von Anfang an
gewesen ist; sie denaturiert ihren eigenen Anspruch und reduziert sich
selbst zu irgendeiner Therapieform, die selbst noch in Zeitläuften tiefster
Unfreiheit zu gebrauchen ist.“
(Keilson 1995)




Letzte Änderung: 16.05.2017

Ausschuss für Fortbildung und Forschung (AFF)