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Freitag
02.03.2018
20:00 Uhr
frei

Diskussionsveranstaltung für Mitglieder und AWBT

Abschied und Tod in psychoanalytischen Behandlungen
In unserer Veranstaltungsreihe „Ey Alter! - Im Dialog mit der Zeit“ sind viele wichtige Diskussionen entstanden, die oft wegen der Kürze der Zeit nicht fortgeführt werden konnten: Bei der Arbeit mit schwer Kranken oder Sterbenskranken entsteht für Psychoanalytiker*innen die Frage, ob und wie sich die Grundhaltung des Verstehens und Aufdeckens verändern muss. Da die Verleugnung der Krankheit eine positive Wirkung auf die Stimmung haben kann, stellt sich die Frage, was das für die analytische Arbeit bedeutet. Ist aufdeckende Arbeit mit lebensbedrohlich Erkrankten, sinnvoll und ethisch vertretbar? Kann man als Analytiker*in Patient*innen, die nicht mehr in die Praxis kommen können, besuchen? Was löst das in uns aus und was bedeutet es für die therapeutische Interaktion? Umgekehrt: Wenn man selbst krank ist oder sogar schwer krank wird, was und wie viel teilt man den Patient*innen mit? Was muss man mitteilen? Inwiefern rechtzeitig vorsorgen? Wie kann der Sterbeprozess begleitet werden? Brauchen Menschen im Sterbeprozess Rituale? In der Veranstaltung möchten wir die Möglichkeit schaffen, die oben skizzierten und andere aus den früheren Vorträgen entstandenen Fragen vertiefend zu diskutieren und dabei aus den deutlich gewordenen und vielfältigen Erfahrungen zu schöpfen. Mit herzlichen Grüßen, Reiner Dilg
IfP, Goerzallee 5, Berlin-Lichterfelde, Raum 1
Freitag
16.03.2018
19:00 Uhr
10€/erm. 5€

ACHTUNG! TERMINÄNDERUNG! Prof. Aleida Assmann

23. Rittmeister-Gedächtnisvorlesung: Erinnern oder Vergessen - Rhythmen und Rahmen des Gedächtnisse
(Mit einer Einleitung zu John Rittmeister) Frau Prof. Assmann gestaltet seit vielen Jahren durch ihre Forschungen und aktuellen Beiträge den aktuellen Diskussionsstand der Bundesrepublik bezüglich der deutschen Geschichte entscheidend mit. Die Anglistin, Ägyptologin, Literatur-und Kulturwissenschaftlerin verbindet dabei ihre Forschungen zur Kultur und Geschichte des Gedächtnisses mit aktuellen Problemlagen. Ihre jüngsten Publikationen dazu sind: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention, 2013 und: Formen des Vergessens, 2016. Zum Vortrag: Der Begriff ‚Erinnerungskultur’ hat sich seit den 1990er Jahren in wissenschaftlichen Diskursen, in den Medien und in der Alltagssprache immer mehr durchgesetzt. Dabei handelt es sich um eine neue Wortschöpfung. Neu ist in diesem Fall aber nicht nur das Wort, sondern auch die Sache selbst. Warum gab es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs keine ‚Erinnerungskultur’? Warum dauerte es mehr als vier Jahrzehnte, bis die Erinnerung an individuelle jüdische Opfer des Holocaust in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist? Der Vortrag fragt grundsätzlicher nach den Rhythmen und Rahmen, die den Wechsel zwischen Vergessen und Erinnern bestimmen. Dabei werden Beispiele diskutiert, die diese Dynamik auf einer persönlichen, auf einer gesellschaftlichen und auf einer staatlichen Ebene veranschaulichen. Im Anschluss an die Diskussion laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk ein. Die Veranstaltung wird zertifiziert. Hier finden Sie den Flyer mehr ...
Psychoanalytisches Institut Berlin (PaiB), Goerzallee 5, 12207 Berlin
Donnerstag
29.03.2018
19:00 Uhr
frei

Interne Veranstaltung, nur für Mitglieder und AWBT des Instituts

Infoabend der AG Praxisweitergabe
Am Freitag, den 23.03.2018 um 19 Uhr findet eine Informationsveranstaltung zum Thema Praxisweitergabe für Mitglieder und Aus- und Weiterbildungsteilnehmende des IfP statt. Mehr Informationen finden Sie unter Verein/Praxisweitergabe.
IfP, Goerzallee 5, Raum 13