Psychoanalytisches Institut Berlin (PaIB)/ IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin, Raum 1
Samstag 21.04.2018 09:00 Uhr
Eintritt: 90, erm. 45 Euro

Symposium des PAiB

Herbert Rosenfeld: Psychoanalytische Perspektiven auf Klinik und Kultur

Herbert Alexander Rosenfeld ist einer der bedeutendsten Psychoanalytiker unserer Zeit. [...] Rosenfeld, der 1986 viel zu früh verstarb, als Persönlichkeit sowie als überzeugten Psychoanalytiker lebendig werden zu lassen, ist das Anliegen dieses Symposions.

[...] Berichte von den Zeitzeugen Angela Rosenfeld, seiner ältesten Tochter, Gruppenanalytikerin aus Sheffield, sowie Klaus Wilde, Psychoanalytiker aus Stuttgart, der Rosenfeld als Supervisor erlebt hat und Teilnehmer der historischen DPV-Tagung 1984 war, werden uns Rosenfeld in seinen verschiedenen Facetten näher bringen. Nach einer Zusammenfassung der ideengeschichtlichen Wurzeln in Rosenfelds Werk durch Johann Georg Reicheneder, Karin Zienert-Eilts und Claudia Frank wird Ralf Scheuern auf die klinische Bedeutung der »Mafia-Bande« eingehen. Carolin Haas und Nils Töpfer, Ausbildungskandidaten unseres Instituts, werden ausführen, wie aktuell und hilfreich Rosenfelds Konzept des destruktiven Narzissmus in klinischer sowie in kulturwissenschaftlicher Hinsicht auch für die junge Generation ist. Eben dieses Konzept Rosenfelds wird Wolfgang Hegener auf das Verständnis von Nazitätern am Beispiel Adolf Eichmanns anwenden und gleichzeitig damit auch die Aktualität dieses Konzepts in genereller Hinsicht unterstreichen. Dem Andenken der Lebensleistung Herbert Rosenfelds, seiner Menschlichkeit und seinem innovativen Mut, seiner Bedeutung für die Psychoanalyse und speziell für Deutschland ist dieses Symposion gewidmet.

Anmeldung, Preise und Programmdetails im Flyer.