Bereich Erwachsene

Die Aus-/Weiterbildung zum/zur Psychoanalytiker/in in der Fachrichtung Analytische Psychologie (C.G. Jung und Nachfolger)



erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) sowie in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Psychotherapievereinbarungen der KBV und erfüllt die Voraussetzungen der Ärztekammer Berlin für den Erwerb der Bereichsbezeichnungen „Psychoanalyse“ und „Psychotherapie“. Die Ausbildung gemäß dem Psychotherapeutengesetz (PthGes) erfolgt in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Senators für Gesundheit und Soziales.

Zugelassen werden im Rahmen der verfügbaren Studienplätze und bei persönlicher Eignung Ärzte/Ärztinnen und Diplom-Psychologen/Diplom-Psychologinnen.

Die von der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR ANALYTISCHE PSYCHOLOGIE (DGAP) und DGPT anerkannte Aus- und Weiterbildung in der Fachrichtung Analytische Psychologie führen innerhalb des IfP Mitglieder des C. G. Jung-Instituts Berlin e.V. durch, die gleichzeitig Mitglieder des IfP sind. Das C .G. Jung-Institut Berlin e.V. ist ein von der DGAP und DGPT anerkanntes Aus- und Weiterbildungsinstitut.

In den ersten Semestern erfolgt die Aus-/Weiterbildung für alle TeilnehmerInnen gemeinsam. Danach gliedert sie sich i. S. einer Schwerpunktbildung in die beiden oben genannten tiefenpsychologischen Richtungen, wobei die Positionen der jeweils anderen Richtung weiter zu berücksichtigen sind. Die Aus-/Weiterbildung befähigt zur selbstständigen Durchführung psychoanalytischer und tiefenpsychologisch fundierter Behandlungen gemäß den jeweils geltenden rechtlichen Regelungen.

Sie wird derzeit berufsbegleitend durchgeführt und dauert mindestens fünf Jahre. Eine Lehranalyse bei vom Institut anerkannten LehranalytikerInnen ist obligatorisch. Über den genauen Aus-/Weiterbildungsgang informieren die am Institut erhältlichen jeweils aktuellen Aus-/Weiterbildungsrichtlinien.

Die Aus-/Weiterbildung führt nach erfolgreichem Abschluss zur Mitgliedschaft im Institut und ist wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in die DGPT und bei entsprechender Ausrichtung des Studienganges in eine der Fachgesellschaften, d. h. in die DEUTSCHE PSYCHOANALYTISCHE GESELLSCHAFT (DPG) und die INTERNATIONALE PSYCHOANALYTISCHE VEREINIGUNG (IPV) oder in die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ANALYTISCHE PSYCHOLOGIE (DGAP).

Zugangsvoraussetzungen

Grundvoraussetzung für die Aus- bzw. Weiterbildung zum/zur PsychoanalytikerIn bzw. tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeuten/In für Erwachsene ist ein abgeschlossenes Medizin- oder Psychologiestudium.

Struktur der Ausbildungsgänge

Alle von uns angebotenen Ausbildungsgänge gliedern sich in die Bereiche
  • Theoretische Ausbildung mit unterschiedlichen Mindeststundenzahlen je nach Fachkunde(n),
  • Selbsterfahrung in Form von Lehranalyse bzw. ggf. Lehrtherapie,
  • Praktische Ausbildung mit Säuglingsbeobachtung unter Supervision (obligatorisch nur für (A)KJP),
  • Anamnesenerhebung und Behandlungen von PatientInnen unter Supervision.
  • "Praktische Tätigkeit" (n. PThG) für nicht approbierte PsychologInnen, die in einem Seminar am Institut supervidiert wird.
Bitte informieren Sie sich in den jeweiligen Aus- und Weiterbildungsrichtlinien über die Details, siehe unten.



DOWNLOADS zum Thema
Ausbildungsrichtlinie Psychoanalyse_und_TfP_verklammert für Psycholog*innen 2014
Weiterbildungsrichtlinie_Psa_und_TfP_verklammert für Ärzt*innen 2014
Weiterbildungsrichtlinie Fachkunde Psychoanalyse für Ärzt*innen und Psycholog*innen mit FK TfP 2010
Weiterbildungsrichtlinie Psychoanalyse_und_TfP_verklammert für Ärzt*innen und Psycholog*innen mit Approbation 2014
Was ist Analytische Psychotherapie nach C.G.Jung? (E. Frick, 1998)


Letzte Änderung: 22.08.2017